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Sicherheitsrunden: Sicherheit muss an erster Stelle stehen

13-07-2017, Ellen Popeyus

Sicherheit muss an erster Stelle stehen, nicht nur auf Papier, sondern auch in der Praxis. Ad van Genuchten, Berater Sicherheit und Gesundheit von Fysergo, berät und unterstützt MCB auf diesem Gebiet. Er nimmt mit der Geschäftsführung, dem Management und Vorgesetzten Sicherheitsrunden vor. Dafür ist er jeden Donnerstag bei MCB, und zwar in den Lagern und dem Service Zentrum. 

Ad van Genuchten

Zwei Fragen an ihn: wo befinden sich die größten Probleme und wie lösen wir sie?
 

„Tatsache ist, dass bei MCB wegen der Art der Tätigkeiten unter besonders riskanten Bedingungen gearbeitet wird. Ausführende Mitarbeiter und Vorgesetzte haben sich jedoch derart an diese Bedingungen gewöhnt, dass das Sicherheitsbewusstsein darunter leidet.  Sie akzeptieren unsichere Situationen und finden es normal, dass manchmal etwas schiefgeht. Dazu kommt noch, dass die Leute besonders loyal sind. Dies muss kurz erledigt werden, die Lieferscheine müssen verschickt werden, der Kunde ruft. Unfälle sind dadurch immer ein Zusammentreffen mehrerer Faktoren. Für dieses Zusammentreffen sorgt man eigentlich selbst, und zwar durch die Kombination aus riskanter Arbeit mit Kränen, LKW, Gabelstaplern, schweren Lasten, drehenden Maschinen, scharfen Materialien und der Loyalität der Mitarbeiter, der Serviceorientiertheit des Unternehmens, der Geschäftigkeit sowie der Gewöhnung an Risiken und ein zu niedriges Bewusstsein der Mitarbeiter und direkten Vorgesetzten.“

Was muss passieren? Ad: „Das Sicherheitsbewusstsein muss gesteigert werden, die Arbeitsplätze müssen strukturell aufgeräumt sein, unter anderem mithilfe der Durchführung von 5S und Ordnung und Sauberkeit, Regeln müssen klar sein und konsequent angewandt werden und die Vorgesetzten müssen Sicherheit hervorheben.“

Rolle der vorgesetzten

„Die Vorgesetzten spielen hierbei eine besonders wichtige Rolle. Sie müssen mit gutem Beispiel vorangehen, Sicherheit vermitteln und ihre Leute konsequent auf sicheres Verhalten ansprechen, jedes Mal aufs Neue. Das ist nicht ganz einfach, denn es gehört nicht echt zur Brabanter Kultur, andere auf solche Dinge anzusprechen. Wir sind gerne nett und lieb zueinander. Doch was ist nett und lieb daran, einer Frau erzählen zu müssen, dass ihr Mann einen Unfall hatte und lebenslang behindert ist? Das möchte wirklich keiner. Ich bemerke am Arbeitsplatz manchmal eine „wir gegen sie“-Mentalität. Dann gibt es von den Mitarbeitern einen Fingerzeig auf das „Büro“: Sicherheit steht an erster Stelle, aber ist das wirklich ihr Ernst? Ja, natürlich ist das ihr Ernst. NIEMAND möchte einem Partner solch eine Nachricht überbringen.“

 

Zusammen

Vorbildverhalten ist von großer Bedeutung. Ad: „Wenn ein Vorgesetzter eine Sicherheitsrunde ausfallen lässt, weil er viel zu tun hat, vermittelt er, dass Sicherheit keine Priorität ist. Das sollte man also lassen. Nach einem internen Umzug schon mal an die Arbeit, während der Arbeitsplatz noch nicht 100% in Ordnung ist? Nicht machen. Ausnahmen von den Regeln tolerieren? Nicht machen. Ist es normal, dass jemand während der Arbeit einen Anruf auf seinem Handy entgegennimmt? Nein! Auch wichtig: Mitarbeiter sollten unterstützt werden, wenn diese angeben, dass ihre Sicherheit in Gefahr gerät, wenn es viel zu tun gibt. Sicherheit steht stets an erster Stelle. Das muss ein fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie werden, und das gilt auch für die Beziehung zwischen der kommerziellen Organisation und Logistik.
Schließlich möchte jeder dasselbe, ein sicheres MCB. Mitarbeiter möchten gesund zur Arbeit kommen und wieder gesund nach Hause gehen, Vorgesetzte und das Management möchten ein gesundes und sicheres Arbeitsumfeld für ihre Mitarbeiter und die Geschäftsführung möchte ein sicheres MCB, wo auf angenehme Weise gearbeitet wird und gute Resultate erzielt werden.“

„Während der Sicherheitsrunden sehe ich deutlich Fortschritte: das Arbeitsumfeld hat sich auf jeden Fall verbessert, es ist ordentlicher und aufgeräumter, das Sicherheitsbewusstsein ist höher und Mitarbeiter tragen ihre Sicherheits(hand)schuhe. Ich sehe jedoch auch, dass MCB noch lange nicht am Ziel ist. Im Rahmen meiner Tätigkeiten besuche ich viele Unternehmen und ich sehe, dass MCB ein sehr schöner Betrieb ist. Dafür setze ich mich zu 100% ein und während wir gemeinsam daran arbeiten, wünsche ich jedem viel Erfolg dabei, MCB sicher zu gestalten."

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