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Es macht Spaß, Green Belt zu sein

11-05-2017, Ellen Popeyus

Ronald Pijs (rechts), Manager Business Continuity, und Frans Lueb, Assistent-Chef Lademannschaften, sind Green Belts innerhalb des Forward-Verbesserungsprogramms. Sie begleiten Teams bei der Verbesserung von Prozessteilen. Bei ihrem ersten Projekt handelte es sich um den Ladeprozess bei Tür B von De Vest. Sie halfen den Lademannschaften bei der Verkürzung der Umstellzeit: Die Zeit zwischen dem Abschluss der Beladung des einen LKW und dem Beginn der Beladung des nächsten LKW.


green belt

Warum der ladevorgang?

Ronald: „Für viele MCB-Mitarbeiter der Tagesschicht ist dieser Prozess nicht wirklich sichtbar. Das sorgt schnell dafür, dass solche Dinge auf die leichte Schulter genommen werden. Zum Beispiel: Die Lademannschaften erledigen das schon. So einfach ist es aber ganz und gar nicht. Es war einfach ein gutes Gefühl, gerade den Menschen, die nachts ihr Bestes für MCB geben, bei der Verbesserung zu helfen. Frans: „Ein Problem war auch, dass in letzter Zeit strukturell Überstunden gemacht werden mussten, um die Beladung abschließen zu können. Darüber hat man sich auch ordentlich beklagt.“

Wie war die lage?
Frans: „Bei Tür B arbeiten drei Lademannschaften mit je drei Menschen. Deren Arbeiten waren jedoch nicht optimal aufeinander abgestimmt, wodurch das tatsächliche Beladen regelmäßig zum Stillstand kam. Zum Beispiel, weil der eine Wagen bereits fertig war, während der andere noch geholt werden musste. Oder weil Hilfsmittel fehlten, und das zu einem Zeitpunkt, an dem sie benötigt wurden. Durch den Druckaufbau und das Manövrieren von Wagen ging auch Zeit verloren.“
Waren die belader begeistert?

Ronald: „Wir haben jeden von Anfang an intensiv bei den Veränderungen miteinbezogen. „Ihr seid ein Teil des Erfolgs“, sagten wir. Veränderungen dauern nur dann an, wenn Menschen diese unterstützen und deren Ergebnisse am eigenen Leib spüren. Man merkte, dass das auch funktionierte und die Begeisterung stetig wuchs.“

Was ist die lösung?

„Auf Empfehlung von uns wurde den drei Mannschaften ein Mann hinzugefügt. Dieser führt rechtzeitig und mit der richtigen Priorität alle vorbereitenden und unterstützenden Handlungen rund um das Beladen aus. Dadurch können sich die anderen kontinuierlich mit dem Beladen beschäftigen. Ferner haben wir die Arbeitsplätze zusammen lean gestaltet. Somit haben wir für Flow im Prozess gesorgt: Es läuft besser und konstanter.“

Wie sehen die ergebnisse aus?

Frans und Ronald: „Der Zeitgewinn beträgt im Durchschnitt 13 Minuten pro Wagen bzw. 300 Minuten pro Mannschaft mit 9 Leuten. Wenn man das in Personalstärke umrechnet, zahlt sich der zusätzliche Mitarbeiter doppelt und dreifach aus. Ferner sind die Lademitarbeiter fast jeden Morgen um 7:00 Uhr fertig. Darüber freuen sie sich natürlich besonders, da sie keine oder fast keine Überstunden mehr machen müssen. Der Ladeprozess ist echt viel stabiler geworden.“ Ronald: „Auch im breiteren Zusammenhang zeigen „die Zahlen“ die Effekte. Sowohl unser Projekt wie auch andere Verbesserungsinitiativen im Transport liefern einen Beitrag zu einer höheren Lieferzuverlässigkeit und weniger Rücksendungen und Beschwerden.“

Was hast du selbst gelernt?

Frans: „Ich betrachte das Green Belt-Training als Schritt in meiner persönlichen Entwicklung. Ich begegne Prozessen nun mit mehr Übersicht und kann auf strukturierte Weise Verbesserungen durchführen. Wir haben nun auch die Werkzeuge, es so anzugehen. Früher korrigierten wir auf Ad-Hoc-Basis und beschäftigten uns zu schnell mit Lösungen, ohne gut zu verstehen, worin das Problem genau bestand.“ Ronald nickt: „Jetzt wird von uns zuerst das Problem definiert: Was geht nun eigentlich wirklich schief? Sind wir uns darüber alle einig? Danach analysieren wir die Ursachen, und erst von dort aus widmen wir uns eventuellen Lösungen. Nichts wird einfach nur so gemacht, sondern man verbessert auf eindeutige, strukturierte Art und Weise.“ 

Macht es spass, green belt zu sein?

Frans: „Ja, es gibt einem das Gefühl, einen echten Beitrag zu einer besseren Leistung von MCB als Unternehmen zu liefern. Ich hoffe, dass dieses Forward-Programm bestehen bleibt. Verbessern kostet Zeit und sorgt nicht direkt für sichtbare Bestellungen, aber langfristig werden wir damit viel verdienen, da bin ich mir sicher.“
Ronald: „Es ist auch einfach schön, wenn man etwas verändern kann und dann die positiven Ergebnisse sieht. So liefert man einen Beitrag zur Modernisierung und Professionalisierung von MCB, und das sorgt für zusätzliches Engagement. Ich begegne immer mehr Leuten, die Green Belt sind. Das sorgt für eine Art Wiedererkennung, denn wir haben alle dieselbe Sichtweise. Dadurch hat man das Gefühl, nicht alleine dazustehen, sondern ein Baustein in einem fortwährenden Verbesserungsprogramm zu sein. So möchten wir mehr Menschen mit dieser Sichtweise und diesem Ansatz „anstecken“.“

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